Januar 2020

Biotopoptimierung für die Zwergdommel in Ergolding

 

Seit mindestens 3 Jahren wurde am Paintner Weiher in Ergolding, der unter Ornithologen als idealer Platz für die Beobachtung der Zwergdommel bekannt war, leider keiner dieser Vögel mehr gesichtet.

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Der Paintner Weiher in Ergolding.

Die Zwergdommel konnte hier regelmäßig und aus nächster Nähe beim Jagen und beim Füttern der Jungen beobachtet werden. Leider wurde die Bruttradition aus unbekannten Gründen aufgegeben.

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Die Zwergdommel, Rote Liste Bayern 1 vom Aussterben bedroht

Wir versuchen durch das Entfernen der aufgegangenen Gehölze im Schilf das Biotop wieder so herzustellen, daß die Lebensraumansprüche der kleinen Reiherart erfüllt werden und hoffen auf die Rückkehr dieses sehr seltenen und interessanten Vogels.

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Die jungen, im Schilfgürtel aufgewachsener Erlen müssen entfernt werden..

Auch weitere Vogelarten wie die Wasserralle und der Drosselrohrsänger profitieren von dieser winterlichen Naturschutzmaßnahme.

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Kommen auch am Paintner Weiher vor: Die Wasserralle ...

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... und der Drosselrohrsänger.


Weitere Infos zur Zwergdommel finden Sie auf der Website des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

 

Dezember 2019

Staatliche Maßnahmen im NSG „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“

 

Gemeinsam haben der Landschaftspflegeverband (LPV) Landshut, der Gebietsbetreuer Fabian Hertrich und die Unteren Naturschutzbehörden des Landkreises und der Stadt Landshut angepackt: Es ging darum, Lebensräume und Laichgewässer in den Auwäldern des NSG „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“ zwischen Landshut und Moosburg für selten gewordene Amphibien wie den Laubfrosch, den Springfrosch und die Gelbbauchunke wiederherzustellen.

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Finanziert wurden diese Naturschutzmaßnahmen durch den Fördertopf „Staatliche Maßnahmen“ der Regierung von Niederbayern, welcher für Maßnahmen, die in Naturschutzgebieten umgesetzt werden, zur Verfügung steht.

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Für rund 3.500 Euro sind „Stillgewässer“ – Tümpel und Weiher – in den Auwäldern im Raum Eching/Bruckbergerau so hergerichtet worden, dass sie wieder funktionsfähige Laichgewässer für eine Reihe von Amphibienarten sind.

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Auch wurden in Zusammenarbeit mit der Diakonie Landshut und der Biologin Irene Wagensonner 30 Fledermaus- und 40 Haselmauskästen im Gebiet an geeigneten Plätzen aufgehängt.

Fabian Hertrich, der seit Juli 2019 als Gebietsbetreuer für das NSG „Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen“ tätig ist, hat bereits weitere Maßnahmen für das Jahr 2020 geplant und wird diese wieder in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband und den Unteren Naturschutzbehörden von Stadt und Landkreis Landshut realisieren.

 

November 2019

Auftaktveranstaltung für das Pilotprojekt „Blütezeit Landshut“

 

Am 22.10.19 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Blütezeit Landshut“ des Landschaftspflegeverbandes Landshut e. V. in Kooperation mit der Regierung von Niederbayern und der Umweltstation Landshut in Pauluszell statt.

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Ziel des Pilotprojektes ist es, die vielfältigen Maßnahmen des LPV in der Bevölkerung sicht- und erlebbar zu machen. Eine am Zellbach gelegene Wiese in der Nähe der Grundschule Pauluszell, konnte von der Gemeinde Wurmsham durch Fördergelder angekauft werden, um den Bestand des auf der Fläche noch vorkommenden bedrohten „abgestutzten Goldschopfhahnenfußes“ zu sichern und zu etablieren. Zu den Schutzmaßnahmen, die dort u. a. vom Landschaftspflegeverband umgesetzt werden, zählt die richtige Bewirtschaftung der Fläche genauso wie das Auspflanzen der nachgezogenen Jungpflanzen auf geeigneten Flächen. Auf spielerische Art und Weise wurden die komplexen Zusammenhänge des Lebensraums Wiese den Kindern der Grundschule durch die Umweltpädagoginnen Lisa Fleischmann und Tina Winter nähergebracht.

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Stefan Radlmair, Sachgebietsleiter des Bereichs  Naturschutz der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern, bedankte sich bei der Grundschule Pauluszell und der Gemeinde Wurmsham, vertreten durch Bürgermeisterin Neudecker, für die aktive Mitgestaltung an dem Projekt. Besonders hervorgehoben hat er die große Bedeutung des Pilotprojektes, das beispielgebend in ganz Niederbayern multipliziert werden soll. Tobias Lermer, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes, betonte die erstmalige Kooperation des Landschaftspflegeverbandes Landshut mit der Umweltstation Landshut, so dass hier Naturschutz und Umweltbildung Hand in Hand umgesetzt werden können, und bedankte sich bei der Regierung von Niederbayern für die Förderung des Umweltbildungsprojektes sowie bei der Grundschule Pauluszell für die Unterstützung beim gemeinsamen Projekt.

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Trotz der nebligen Witterung hatten die Kinder offensichtlich Spaß an der Unterrichtsstunde im Freien und verblüfften die anwesenden Gäste mit Ihrem Wissen um die Tier- und Pflanzenarten.

Der Landschaftspflegeverband Landshut bedankt sich nochmals herzlich bei der Regierung von Niederbayern, der Gemeinde Wurmsham, der Grundschule Pauluszell, der Umweltstation Landshut und der Diakonie Landshut für die Unterstützung beim Projekt und freut sich auf weitere spannende Unterrichtstage.

 

Oktober 2019

Vogelbeobachtungshütte Kreuzstauden / Infostation Isarmoos

 

Ende September war es soweit: Das Vogelschutzgebiet Mettenbacher-Grießenbacher Moos hat seine eigene Infostation mit Beobachtungshütte bekommen. Der „Hide“ befindet sich in einem ornithologisch höchst interessanten Gebiet, den sogenannten „Kreuzstauden“. Hier sind vor allem während der Hauptbrutzeit verschiedene und zum Teil seltene Vogelarten zu beobachten, allen voran der Kiebitz, der hier eine Brutkolonie besitzt. Aber auch während der Zugzeiten lassen sich hier Arten wie der Kampfläufer und verschiedene andere Zugvögel zur Zwischenrast nieder.

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Zukünftig soll die Infostation mit Handouts sowie weiteren Infotafeln zum Gebiet und den vorkommenden Arten ausgestattet werden.

Bei der Beobachtungshütte, die gleichzeitig als Infostation fungiert, handelt es sich um einen 6 x 2,5 m großen, ebenerdig angelegten Innenraum mit fünf nach Nordwesten ausgerichteten Sichtluken. Die Sichtluken befinden sich auf insgesamt drei verschiedenen Höhen, die den verschiedenen Anforderungen zur Vogelbeobachtung und -photographie dienen.

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Gebietsbetreuer Adrian Wimmer bei der Probe der Luken mit verschiedenen optischen Geräten. Die Luken und die Tür sind nach Benutzung der Hütte stets wieder zu schließen. Beim Öffnen und Schließen ist darauf zu achten, keine lauten Geräusche zu verursachen.

Neben Beobachtung, Photographie und Information ist vorgesehen, den Hide auch als „Klassenzimmer im Grünen“ bzw. allgemein bei Führungen zu verwenden. Neben LPV und Gebietsbetreuer kann und soll er auch von anderen Naturschutzgruppen wie Bund Naturschutz, LBV, NABU und Umweltstation genutzt werden. Anfragen zu Führungen können auch gerne direkt an den Gebietsbetreuer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0871 408-5506) gestellt werden.

Gefördert wurde der Bau über Mittel der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR).

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Die noch helle Optik des Lärchenholzes dunkelt bald nach, zudem wird die Beobachtungshütte noch eingegrünt und damit für Vögel deutlich unscheinbarer.

Wie komme ich hin?

Die Infostation ist am besten über die LA 10 zu erreichen. Von Norden (Postau, Weng, …) kommend biegen Sie kurz vor der Autobahnauffahrt Landshut/München rechts ab (auf der linken Seite befindet sich auf gleicher Höhe die Zufahrt zu einer Biogasanlage). Von Süden (Autobahn A 92, Wörth, Niederaichbach, …) kommend biegen Sie kurz nach der Autobahnauffahrt Landshut/München links ab. Stellen Sie Ihre Fahrzeuge bei größeren Gruppen bitte hier ab und gehen Sie zu Fuß / fahren mit dem Fahrrad weiter. Sind Sie mit nur einem Fahrzeug unterwegs, können Sie dem Kiesweg (Achtung Schlaglöcher!) weiter Richtung Süden und dann Westen entlang der Autobahn folgen. Südwestlich bei der Beobachtungshütte befindet sich eine Abstellmöglichkeit für PKWs. Die Gesamtstrecke beträgt ca. 760 m.

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September 2019

Neue Amphibienlebensräume am ehemaligen Standortübungsplatz

 

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Adlkofen und der Stadt Landshut wurden kürzlich im Bereich des ehemaligen Standortübungsplatzes neue Laichgewässer für bedrohte Amphibien geschaffen. Da die im Vorjahr angelegten Teiche herausragende Erfolge hinsichtlich der erfolgreichen Fortpflanzung von Laubfrosch, Gelbbauchunke und Co aufweisen konnten, wurden nun weitere Teiche angelegt.

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Zusätzlich wurden als Strukturelement und Überwinterungsquartier zahlreiche Wurzelstöcke für Amphibien und Reptilien ausgebracht.

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Der Landschaftspflegeverband Landshut e.V. freut sich über die neuen Biotope und dankt der Gemeinde Adlkofen und der Stadt Landshut für die Bereitstellung der Gestaltungsflächen.

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Foto: Der Laubfrosch profitiert von den neuen Gewässern.

 

August 2019

Das Rebhuhn - schützenswertes Bindeglied in der Kette von Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd

 

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Im Rahmen der Kampagne „Bayerns UrEinwohner“ beginnt der Landschaftspflegeverband Landshut e. V. diesen Sommer mit dem Projekt „Das Rebhuhn - schützenswertes Bindeglied in der Kette von Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd“. Das Rebhuhn wurde wegen seiner engen Verzahnung in den verschiedenen Landnutzungstypen und damit als idealer Mittelgrund und Ansatzpunkt zur Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd gewählt. Als stark gefährdete Vogelart liegt die Auswahl  thematisch nahe an dem 40jährigen Bestehen der Vogelschutz-Richtlinie, während sich die Lebensraumansprüche des Rebhuhns ideal mit dem Blühpakt Bayern in Einklang bringen lassen.

Thematisch wollen die beiden Ansprechpartner (Gebietsbetreuer Adrian Wimmer und stellv. Geschäftsführer des LPV Helmut Naneder) das Rebhuhn und seine Lebensraumbedürfnisse verschiedenen Personengruppen näher bringen. Vor allem Landwirte, Jäger und Kommunen, mit denen eine enge Zusammenarbeit angestrebt wird, werden hier eingebunden. Genauso sind aber auch sonstige Interessierte bei den Veranstaltungen willkommen.

Daneben sollen in dem Projekt, das von Juni 2019 bis September 2020 läuft, auch auf ausgewählten Flächen Beispiel-Lebensräume für das Rebhuhn gemeinsam mit den jeweiligen Eigentümern und Landnutzern angelegt oder bereits bestehende optimiert werden. Örtlich liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem Isarmoos und der nördlichen Isarhangleite in den Gemeinden Essenbach, Weng, Postau und Niederaichbach, allerdings umfasst das Projektgebiet den gesamten Landkreis Landshut und auch das Stadtgebiet. Da vielerorts nur wenige oder veraltete Nachweise bekannt sind, freuen wir uns auch über Ihre Hinweise auf Rebhuhn-Vorkommen in Stadt und Landkreis Landshut.

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Weiterführende Informationen zur gemeinsamen Lebensraumgestaltung für das Rebhuhn:

Bayerns UrEinwohner im Internet

Broschüre des NABU

 

Juli 2019

Jagd und Naturschutz – Hand in Hand für die Artenvielfalt

 

Drohneneinsatz als Wildretter: Jäger und Landschaftspflegeverband als Partner

Drohnen mit Infrarotkameras werden vielerorts schon seit einiger Zeit mit Erfolg zur Wildrettung eingesetzt. Auch im Landkreis Landshut gibt es ein solches Pilotprojekt, initiiert von den Jägern Matthias Schuh und Hubert Biberger.

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Der Landschaftspflegeverband Landshut e. V. ist an einer Zusammenarbeit und Ausbau des Potenzials zum Artenschutz interessiert. So kann man mit der Drohne z. B. auch die Nester des immer seltener werdenden Großen Brachvogels lokalisieren und durch eine Schutzzäunung vor Raubtieren schützen. Eine Suche vom Boden aus gestaltet sich dagegen schwer und gelingt zudem meist nicht.

Um die Einsatzweise der Drohne vor Ort kennenzulernen, hat sich Gebietsbetreuer Adrian Wimmer mit Schuh und Biberger am 26. Juni im Unterwattenbacher Moos getroffen. Um halb 5 Uhr morgens mit dabei waren außerdem der Drohnenpilot Thomas Trautmann und der örtliche Jagdpächter Josef Weinzierl. Auf dem Kiesweg zum Einsatzort huderte ein Kiebitz noch sein fast flügges Küken. Beide wurden von Wimmer in Sicherheit gebracht. Vor Ort wurde damit begonnen, Drohne und Fernsteuerung aufzubauen. Eine routinierte Arbeit für die Jäger, die nur wenige Minuten dauerte. Auch für den eigentlichen Überflug der circa drei Hektar großen Probefläche war kaum mehr als eine halbe Stunde erforderlich.

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Auf dem zweigeteilten Monitor – links Wärmebild, rechts hochauflösende Videoübertragung – konnten bei den morgendlichen Temperaturen alle Wärmequellen ausfindig gemacht werden. Verschiedene Sassen, die in der Nacht noch von Feldhasen besetzt waren, erschienen im Wärmebild ausgefranst und blass, dagegen konnte man drei Hasen, die im hohen Schilfgürtel außerhalb der Wiese saßen, deutlich an ihrer scharfen Abgrenzung zur Umgebung erkennen. Neben den Hasen konnte auf der Wiese noch ein weibliches Reh ohne Kitz ausgemacht werden, das jedoch beim Anblick der Drohne die Flucht ergriff.

Nach dem erfolgreichen Überflug konnte die Wiese im Nachgang ohne Komplikationen tierschonend gemäht werden. Um Nester wie die des Großen Brachvogels aufzuspüren, wird noch eine bessere Wärmekamera erforderlich sein, merkte Schuh an. Die höhere Auflösung erleichtert das Auffinden der brütenden Altvögel, deren Gefieder Wärme besser isoliert als das Fell von Reh und Hase. Zudem kann die Drohne dann auch deutlich höher (bis 50 Meter statt der bisher 15-20 Meter) fliegen und deckt damit einen größeren Ausschnitt ab, was wiederum den Einsatz verkürzt.

„Insgesamt eine tolle Sache für die Bewahrung der heimischen Artenvielfalt“, waren sich die Vertreter von Jagd und Landschaftspflegeverband einig und wollen daher ab nächstem Jahr die gelungene Zusammenarbeit deutlich ausbauen.

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Juni 2019

Bergziegen im niederbayerischen Hügelland

 

Bei der niederbayerischen Auftaktveranstaltung der BayernTourNatur am 24. Mai war es soweit: Die beiden Mönche (=kastrierter Ziegenbock) „Hermelin“ und „Burli“ begutachteten ihr neues Sommerdomizil in der aufgelassenen Dorfkiesgrube bei Mettenbach am Kaltellerberg. „Hermelin“ und „Burli“ sind zwei von später einmal ca. 20 Pfauenziegen, die über die Sommermonate als tierische Landschaftspfleger die sonnenexponierten Lebensräume von Kreuzkröte, Laubfrosch und Zauneidechse von Bewuchs frei halten werden. Die Tiere der großen schweizerischen Gebirgsrasse mit ihren imposanten Hörnern werden zu diesem Zweck vom Besitzer zur Verfügung gestellt und verbringen die Zeit außerhalb der Vegetationsperiode auf dem heimischen Hof.

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Die „Fleckenziegen“ (von rätoromanisch „pfaven“ = Flecken) sind als extensive Rasse der Schweizer Alpen perfekt geeignet, die schwer zugänglichen Hangbereiche der ehemaligen Kiesgrube schonend zu beweiden, die ansonsten mühsam und invasiv durch den Einsatz von Kettensägen und Freischneidern gepflegt werden müssten.

Gebietsbetreuer Adrian Wimmer, der die Planungen für das Projekt seit Oktober 2018 ausgeführt hat, bedankt sich bei allen Beteiligten für das Gelingen, nicht zuletzt auch dem Markt Essenbach und dem Landkreis Landshut, die ihre Flächen respektive Mittel zur Verfügung gestellt haben.

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Mai 2019

Oxen in der Ochsenau - Eröffnung der Weide

 

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Am 13. Mai war es soweit: Nach offiziellem Festakt und kirchlicher Weihe der Tiere wurde die Ochsenweide bei strahlendem Sonnenschein plangemäß eröffnet.

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Unsere vier Ungarischen Graurind-Oxen – sie sind nun etwa 1 ¼ Jahre alt und etwa 180 kg schwer - fühlen sich in ihrer neuen Heimat sichtlich wohl und bereichern von nun an das Landschaftsbild in der Landshuter Ochsenau.

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Zahlreiche Gäste des Festaktes, aber auch viele Besucher drückten ihre Freude und Begeisterung über die seltenen Tiere aus. Auch die Medien interessieren sich sehr für das Naturschutz und Historie vereinende Pilotprojekt "Oxen in der Ochsenau" - der Bayerische Rundfunk und Isar-TV waren bereits vor Ort und begleiten weiterhin das Pilot-Projekt.

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Die kleine "neue" Infostation - eine im Gebiet vorhandene, aber in die Jahre gekommene Station wurde ressourcenschonend restauriert - steht interessierten Besuchern zur Verfügung.

Zusätzlich kann hier unser Faltblatt zum Oxenprojekt des Landschaftspflegeverbandes Landshut downgeloaded werden. Außerdem ist ein Filmbeitrag von isar TV abrufbar.

Wir sagen nochmals danke an alle Unterstützer des Projektes!!!

Weiterführende Informationen zum Thema Oxenweg und Ungarisches Graurind finden Sie auf www.oxenweg.net

 

April 2019

Hilfe für kieslaichende Fischarten

 

Für den LPV gehört die Bewahrung und Förderung unserer heimischen Artenvielfalt zu den Kernaufgaben und umfasst vielfältigste Bereiche. So brauchen auch Fliesswässer und deren Bewohner gezielte Unterstützung. Insbesondere kieslaichende Fischarten sind stark gefährdet, da saubere und lockere Kiesbänke mittlerweile äußerst selten geworden sind.

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Entsprechend stehen alle (!) Kieslaicher der heimischen Fischfauna auf der Roten Liste. Um diesem Trend entgegenzuwirken, gilt es in erster Linie Sedimente zurückzuhalten.

Zudem müssen aber auch vorhandene Kiesbänke gezielt aufgelockert und durchgewaschen sowie neue Bereiche angelegt werden, um den gefährdeten Fischenarten möglichst schnell zu helfen. Ganz in diesem Sinne konnten kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Kreisfischereiverein Vilsbiburg an der Kleinen und der Großen Vils Laichplätze saniert und neu gestaltet werden. Die Erfahrung zeigt: kieslaichende Fischarten - wie beispielsweise die Nase - werden diese neuen Laichplätze schnell finden und dankbar zur Sicherung ihrer Fortpflanzung annehmen.

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Folgende Videos zeigen die Baumaßnahme sowie das gelungene Resultat der Aktion. Sauberer und lockerer Kies steht als Grundlage für ein erfolgreiches Laichgeschäft bereit.